Clubpost ist zerstört…

Als ich mich heute nach längerer Zeit mal wieder in meinen Clubpost Account einloggen wollte, habe ich mit erstaunen festgestellt, dass die Seite nicht mehr erreichbar ist.

Als ich dann nach Clubpost gegoogelt habe, musste ich dieses lesen:

Hallo Clubies,

Clubpost.de gibt es nicht mehr. Die Mega-Katastrophe ist eingetreten, denn alle Daten von Clubpost.de wurden gelöscht. Unser alter Hoster hatte uns mitgeteilt, daß er seinen kompletten Dienst als Hoster aufgiebt, aber alle Verträge werden von einen bekannten Hoster 1:1 übernommen. Ich sah hier eine Chance aus den alten und teuer gewordenen Server-Vertrag schnell rauszukommen und stimmte der Übernahme der Verträge nicht zu, sodaß mit dem neuen Anbieter eine billigere Lösung für Clubpost.de finde. Mein riesen Fehler war, daß ich über MYSQLDUMPER eine Sicherung der Clubpost-Datenbank gemacht habe, welche wiederum auf den Server abgespeichert wird und eine Datei auf meinen Rechner zuhause. Nun kam der 01.06.2012, der Tag der Übernahme und Clubpost.de war nicht mehr zu erreichen. Ich rief beim neuen Anbieter an und lies mir Clubpost.de mit einen neuen viel günstigeren Vertrag einrichten. Der neue Anbieter meinte aber auch am Telefon, daß wenn wir Pech haben die Serverdaten schon alle platt gemacht wurden und er schaue gleich, ob noch die Clubpost-Daten noch da sind, aber ohne Erfolg! Jetzt mein gravierender Fehler, die Sicherungen waren alle auch auf den Server und die Sicherungskopie auf meinen Rechner war nur eine leerer Ordner mit der letzten Sicherungsbezeichnung. Alle Clubpost.de-Daten sind somit für immer gelöscht worden. Hiermit möchte ich mich bei alle Mitglieder von Clubpost.de offiziell entschuldigen, denn das war nur meine Schuld, daß ich mit den Vertrag nicht schneller reagiert habe und das alle „Sicherungen“ von mir stümperhaft gehandhabt wurden. Ich weiß nun nicht, wie ich die Guthaben kontrollieren kann, sodaß ich diese auszahle. Wer einen Screenshot seines Guthabens hat, den bitte an admin@clubpost.de mit Bankverbindungsdaten senden. Es tut mir wahnsinnig Weh, daß ich durch meine Dummheit Clubpost zerstört habe und viele gute User, die teilweise schon fast Freunde waren, so enttäuscht habe. Bei Clubpost.de stimmten die Finanzen, denn es waren nur 3 offene Auszahlungen da, diese User bitte ich auch gleich mich unter admin@clubpost.de anzumailen, das Geld wird sofort überwiesen. Ich bin echt total gefrustet und werde auf keine Fall mehr weitermachen mit einen eignen Mailer! Das Script und die Domain werde ich abgeben oder auf meinen Rechner einstauben lassen. Mit gesenktem Haupt Markus Steinberger ehemaliger Clubpost-Admin

Ich bin erstaunt über soviel Dilettantismus. Eigentlich sollte jeder Admin eines Dienstes wissen, dass Datenbanksicherung und Datensicherung das Wichtigste beim Betreiben eines Dienstes sind.

Angeblich sind alle Daten verschwunden. Auszahlungen gibt es nur noch nach Nachweis eines Screenshots. Nun, wer den hat kann sich glücklich schätzen. Aber was ist schon eine Auszahlung, wenn man eine Downline mit über 700 Mitgliedern verloren hat?

Ich bin erschüttert.

Da stellt sich mal wieder die Frage ob es richtig ist, dass jeder ohne Einschränkung einen Dienst ins Netz stellen kann. Jeder Bäcker muss eine dreijährige Ausbildung absolvieren damit er seine Brötchen backen darf, im Internet ist eine Ausbildung nicht nötig, hier kann jeder ohne Einschränkung machen was er will.

Was bleibt ist ein schaler Nachgeschmack und einmal mehr der Verlust des Vertrauens in die Paid4Szene.

 

 

 

Einstieg in die Paid4 Szene

Es gibt verschiedene Wege den Einstieg in die Paid4 Szene zu finden und es ist eigentlich ganz leicht, so möchte man meinen.
Aber weit gefehlt, man kann doch einige Fehler begehen, die einem die Paid4 Szene ganz schnell verleiten könnte. Deshalb hier ein paar Tipps von mir, damit der Einstieg so reibungslos wie möglich ablaufen kann.

Als erstes sollte man sich darüber im Klaren sein, dass man in der Paid4 Szene nicht reich werden kann. Aber für ein kleines Taschengeld nebenbei kann es schon reichen.
Am besten ist es, wenn man sich als erstes mal ein paar Informationen über die verschiedenen Dienste, die sich im Web tummeln, einholt. Einfach mal nach Paid4 oder Paid4 Blogs googeln, da findet sich so einiges an Informationen, die zur Auswahl der Dienste, bei denen man sich schlussendlich anmelden sollte, dienlich ist.

Zu Anfang sollte man sich nicht gleich bei sehr vielen Diensten anmelden. Am einfachsten gelingt der Einstieg, wenn man sich bei zwei oder drei Paidmailern anmeldet und dort die verschiedenen Angebote wahrnimmt.
Das geht von ganz simplen Mailbestätigungen, über Teilnahme an Bonusaktionen oder Verbreitung sogenannter Facebooklikelinks. Die Vergütungen der einzelnen Angebote seht ihr jeweils in eurem Userbereich des Mailers. Dort ist auch genau beschrieben wie die einzelnen Aktionen abgearbeitet oder bestätigt werden müssen.

Nun sind wir aber wieder an dem Punkt angelangt an dem ich euch sagen muss, dass ihr nur damit nicht gerade sehr viel verdienen werdet. Richtig gut verdient nur der, der sich eine große Downline erarbeitet.
Was ist eine Downline? Eine Downline setzt sich aus geworbenen Mitgliedern zusammen, an denen ihr dann Prozentual mit verdient. Das heißt ganz einfach, ihr müsst Mitglieder werben was das Zeug hält.
Wie geht das? Ganz einfach. In eurem Userbereich gibt es irgendwo (das ist von Mailer zu Mailer verschieden) einen sogenannten Referallink. Wenn sich über diesen Link jemand anmeldet, habt ihr in automatisch in eurer Downline und bekommt euren Anteil an den Verdiensten dieses Mitglieds. Die Höhe dieses Anteils ist auch von Mailer zu Mailer unterschiedlich. Auch dieses ist ein Punkt worauf man achten sollte, bevor man sich bei einem Dienst anmeldet.
Das Beste kommt aber erst noch. Sollte dieses von euch geworbene Mitglied wieder jemanden werben, verdient ihr auch bei diesem mit. Auch wieder Prozentual gestaffelt. Und so weiter, und so weiter, und so weiter…

Ihr seht also, es ist relativ einfach im Paid4 Bereich Fuss zu fassen, aber man kann dabei auch weniger gute Erfahrungen sammeln.

Deshalb hier der eigentlich wichtigste Satz.

Informationen sind alles.

Gruß
Onkel Schorsch